ORAN,
19. April (RIA Novosti). Das Forum Gas exportierender
Länder
(GECF)
erörtert am Montag bei seinem zehnten Treffen in
algerischer Oran Gaslieferungen nach Europa.
"Wir
sind der Meinung, dass der Gaspreis gerecht sein und auf
langfristigen Lieferverträgen basieren soll", sagte
der russische Energieminister Sergej Schmatko vor dem
Treffen. Laut Schmatko wären auch Konsultationen mit
europäischen Ländern zweckmäßig.
Schmatko
bezeichnete als "rechtzeitig" einige Maßnahmen,
die vom algerischen Energieminister Chakib Khelil ins
Gespräch gebracht wurden und die Situation auf dem Gasmarkt
stabilisieren sollen. Ende März hatte Algerien allen
Gas-Exporteuren vorgeschlagen, ihre Gasförderung zu
reduzieren, um das Gleichgewicht auf dem Weltmarkt
wiederherzustellen.
Der
Gaspreis auf dem Spotmarkt sei zu niedrig. Der angemessene
Gaspreis soll Khelil zufolge bei einem Sechstel des
Öl-Barrelpreises liegen.
Dem
Forum Gas exportierender Länder (GECF), das seinen Sitz in
Doha hat, gehören Ägypten, Äquatorialguinea, Algerien,
Bolivien, Brunei, Indonesien, der Iran, Katar, Libyen,
Malaysia, Nigeria, Russland, Trinidad und Tobago, Venezuela
sowie die Vereinigten Arabischen Emirate
(VAE)
an. Norwegen, die Niederlande und Kasachstan haben beim GECF
einen Beobachterstatus.